Die Sonderausstellung »1636 – ihre letzte Schlacht« wird nach ihren ersten Stationen im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg und in der Archäologischen Staatssammlung in München vom 30. Mai 2013 bis zum 12. November 2013 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden zu sehen sein.
Im Fokus stehen das Leben und Sterben der Söldner im Dreißigjährigen Krieg.
Dabei lassen die Untersuchungsergebnisse der zahlreichen beteiligten Forschungsdisziplinen ein facettenreiches, lebensnahes Bild unserer Vergangenheit entstehen.
Auf Ihrem Rundgang erhalten Sie einen Einblick in den Lebensalltag während des Krieges. Er beginnt mit den allgemeinen Lebensverhältnissen und führt über die Anwerbung der Soldaten, ihren Berufsalltag, das Lagerleben und die medizinische Versorgung bis hin zum Schlachtverlauf von Wittstock und seinen Folgen. Den roten Faden bilden die Knochen aus dem Grab und die spektakulären Erkenntnisse der Analysen. Historische Waffen, illustrierte Handschriften und Karten, originale Ausrüstungsteile sowie Schatzfunde bebildern die Ausstellungsinhalte. Interaktive Grafiken und Medienstationen stellen ein breites Angebot an Informationen und Details zur Verfügung. Höhepunkt ist das erstmals der Öffentlichkeit präsentierte Wittstocker Massengrab.
Für die jüngeren Geschichtsfans bietet eine gesonderte Präsentationsebene einen altersgerechten und spielerischen Zugang zum Thema. Ein vielseitiges Begleitprogramm mit Themenführungen und Beiträgen aus den einzelnen Forschungsbereichen ergänzt die Ausstellung.
Besucherstimmen aus Brandenburg











