Militärhistorisches Museum der BundeswehrLandesamt für Archäologie - SachsenArchäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster
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Tagung »Schlachtfeld und Massengrab«

Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum sowie die Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg luden vom 21.–24. November 2011 zur Tagung

»Schlachtfeld und Massengrab – Spektren interdisziplinärer Auswertung von Orten der Gewalt«

ins Archäologischen Landesmuseum Brandenburg in Brandenburg an der Havel ein.

Seit einigen Jahren befindet sich die vergleichsweise junge Disziplin der Schlachtfeldarchäologie auch in Deutschland im Aufwind. Ausschlaggebend dafür sind die Untersuchungen mehrerer archäologischer und historischer Schlachtfelder, von denen diejenigen im Tollense-Tal, bei Kalkriese, am Harzhorn und in Lützen hier stellvertretend genannt seien.

Insbesondere die vermehrte Entdeckung von Einzelknochen und Knochengruben sowie Einzel- und Massengräbern in den letzten Jahren bietet eine bis dato nicht vorhandene Informationsfülle. Neben der Archäologie und Anthropologie sind nun naturwissenschaftliche Spezialdisziplinen gefragt. Sie liefern detaillierte Daten zu den Verstorbenen und ermöglichen es, die sich auf Schlachtfeldern oder andernorts ereigneten Gewaltaktionen zu rekonstruieren.

Programm

Auf das im Herbst 2010 verbreitete Call for Papers meldeten sich zahlreiche Forscher der unterschiedlichen Fachrichtungen, um die Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit Orten der Gewalt auf der Tagung vorzustellen. Der Fokus richtete sich dabei keinesfalls nur auf die Neuzeit. Vielmehr wurden insbesondere Projekte mit interdisziplinärem Untersuchungsansatz präsentiert. Pro Vortrag waren 20 Minuten Redezeit geplant sowie eine sich direkt anschließende Diskussion. Tagungssprachen waren Deutsch und Englisch. Zahlreiche Projekte stellten sich zudem in Posterpräsentationen vor.

Zusammenfassung der Vorträge
Wir haben die Zusammenfassung der Vorträge hier für Sie hochgeladen: Abstracts der Vorträge. Die Publikation der Manuskripte ist für das Jahr 2013 vorgesehen.